Stimmen zur Zukunft der DIG

Nach sechs Jahrzehnten richtet sich der Blick auf die kommenden Aufgaben. Fünf Mitglieder einer jüngeren Generation, die in der DIG Verantwortung übernommen haben, beschreiben ihre Erwartungen an die nächsten zehn Jahre. Welche Rolle soll die DIG künftig spielen? Wen muss sie erreichen, welche Debatten muss sie führen, und was wird für die deutsch-israelische Freundschaft besonders wichtig sein? Die Antworten setzen unterschiedliche Akzente und zeigen, wie die nächste Generation die Zukunft der Gesellschaft denkt.

testQuelleprivat

Anika Schmütz

Anika Schmütz

Bundesvorsitzende des Jungen Forums der DIG seit 2026: „Ein Zeichen setzen“. Über das Potenzial einer politisch breit aufgestellten Organisation, Antisemitismus aus unterschiedlichen Milieus zu benennen und lagerübergreifende Bündnisse zu schaffen.

Quelleprivat

Lasse Schauder

Lasse Schauder

Bundesvorsitzender des Jungen Forums der DIG von 2024 bis 2026 und Mitglied des Präsidiums: „Wo sehe ich die DIG in zehn Jahren?“ Seine Vision: eine sichtbare, streitbare DIG, die Debatten aktiv prägt und von jungen Menschen getragen und gestaltet wird.

Quelleprivat

Tibor Luckenbach

Tibor Luckenbach

Bundesvorsitzender des Jungen Forums der DIG von 2015 bis 2019 und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Frankfurt: „Irritierende Umbruchphase“. Über gegenwärtige Herausforderungen in Deutschland und im Nahen Osten.

Quelleprivat

Anna Staroselski

Anna Staroselski

Vizepräsidentin der DIG von 2022 bis 2024 und Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland von 2021 bis 2023: „Die DIG als Rückhalt“. Über die Bedeutung sichtbarer Solidarität mit Israel sowie mit Jüdinnen und Juden – und ihren Wunsch nach einer deutschlandweiten Bewegung gegen Judenhass.

QuelleArmin Levi

Stefan Hensel

Stefan Hensel

Vorsitzender der DIG-Arbeitsgemeinschaft Hamburg von 2014 bis 2021 und Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus der Freien und Hansestadt Hamburg von 2021 bis 2025: „Die DIG als starke Lobby entwickeln“. Ausgehend von seinen Erfahrungen in Israel plädiert er für eine professionelle Gemeinschaft, die sich für Israel und für Jüdinnen und Juden in Deutschland einsetzt.